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Animationsfilme und Interdisziplinarität

13.06.2015

96 Projekte, davon 15 aus der Romandie, haben rund 169 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz bei der neunten Ausgabe des Medien- und Roboterwettbewerbs bugnplay.ch des Migros-Kulturprozent eingereicht. An der Preisverleihung vom Samstag, 13. Juni 2015, im Migros-Hochhaus in Zürich erhielten 24 Projekte in drei verschiedenen Alterskategorien eine Auszeichnung sowie Barpreise und Gutscheine in der Höhe von rund 10’000 Franken. Sechs weitere Projekte wurden mit einer Ehrenmeldung ausgezeichnet.

169 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 20 Jahren haben dieses Jahr am Medien- und Roboterwettbewerb bugnyplay.ch teilgenommen. Erfindungen oder Visionen waren gefragt, die mit digitalen Medien, neuen Technologien oder Elektronik umgesetzt wurden. Die Projekte konnten in den drei Altersklassen als Einzel- oder Gruppenarbeit eingereicht werden.

Gold Award, Kategorie Seniors, 17–20 Jahre
Frank Schaufelberger (19), Weesen SG
Der Maturand bastelte einen GuitarBot, eine Gitarre, die sich über ein eigens geschriebenes Programm selbst spielt.

Gold Award, Kategorie Juniors, 12–16 Jahre
Timothée Hirt (16), Alle JU
Der Teilnehmer baute einen Roboter, der uns beim Nasenputzen hilft, und präsentiert dies mittels eines unterhaltsamen und humorvollen Videos.

Gold Award, Kategorie Kids, 8–11 Jahre
Romana Arrault-Martinescu (11), Binningen BL
Ein lustiger, raffinierter Animationsfilm mit toller Musik, der gekonnt das Wechselspiel von Imagination und Realität in Szene setzt.

Hohes Mass an Interdisziplinarität
Dominik Landwehr, Leiter Pop und Neue Medien der Direktion Kultur und Soziales beim Migros- Genossenschafts-Bund, hebt das Geschick der Jugendlichen hervor, verschiedene Disziplinen zu verknüpfen: «Obwohl das Interesse an Animationsfilmen nach wie vor ungebrochen ist, sind auch nicht digitale Arbeiten äusserst beliebt. Sehr oft wissen die Jugendlichen diese beiden Bereiche zu kombinieren und reichen sehr raffinierte Tüfteleien ein.» Ein gutes Beispiel ist das Projekt von Timothée Hirt, dessen Nasenputz-Maschine nicht nur ein hohes Mass an Kreativität und technischen Fähigkeiten ausweist; auch das dazugehörende Präsentationsvideo überzeugt mit einer originellen Story und witzigen Dialogen.

Hochschulen, Fantoche und frame eleven als Partner
Eine wichtige Rolle spielten auch beim diesjährigen Wettbewerb die Partner. So vergaben das Kompetenzzentrum für Pflanzenwissenschaften der drei Hochschulen ETH, Uni Zürich und Uni Basel sowie das Animationsfilmfestival Fantoche und das Filmatelier frame eleven aus Zürich Spezialpreise. «Dank der Spezialpreise ist es uns möglich, die Jugendlichen mit Profis in Kontakt zu bringen. Dabei können sie enorm viel lernen und profitieren», so Dominik Landwehr.

Die nächste Ausschreibung erfolgt im September 2015.

Weitere Informationen:
Alle eingereichten Projekte sowie Infos zum Wettbewerb finden sich unter www.bugnplay.ch
Fotos in Druckqualität stehen ab dem 13. Juni 2015 um 19.00 Uhr unter www.bugnplay.ch zur Verfügung.

Auskünfte an Medienschaffende:
Barbara Salm, Leiterin Kommunikation, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich, Tel. +41 44 277 20 79, barbara.salm@mgb.ch